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tenuta delle terre nere

Tenuta delle Terre Nere

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Seit vierzig Jahren in der Welt der großen Weine

„Im Jahr 2002, dem ersten Produktions- und Abfülljahr der Tenuta delle Terre Nere, wollte ich das Ätna-Gebiet definieren – indem ich es etwas gewagt auf den Rückenetiketten der ersten Flaschen definierte – das „Burgund des Mittelmeers“. Das auf den ersten Blick paradoxe Nebeneinander zwischen dem äußersten Süden Europas (Sizilien) und einem ausgesprochen nordischen „Klima“ hatte seine Gründe. Denn der Ätna gehört zu Sizilien wie die Ausnahme zur Regel oder wie eine Insel zum Meer. Das Wetter an den Hängen des größten und sehr lebendigen Vulkans Europas ist einzigartig im Kontext Siziliens. Es steht einfach alleine da. Die dem Weinbau gewidmeten Höhenlagen beginnen bei 400 Metern über dem Meeresspiegel und erreichen über 1.000 Meter (eine weltweit einzigartige Variabilität unter den D.O.C.): Sie sind durch Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht gekennzeichnet, die im Sommer bis zu 30 Grad erreichen. Mit extremen mikroklimatischen Unterschieden. Ebenso außergewöhnliche bodenkundliche Differenzierungen ergeben sich durch vulkanische Böden, die durch aufeinander folgende Lavaströme im Laufe der Jahrtausende des Lebens des Vulkans geformt und reformiert wurden, wobei jeder Strom eine eigenständige mineralische Realität darstellt. Böden mit einer sehr komplexen Matrix, die oft in Adern sehr unterschiedlicher Art entstehen, die nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind. Wenden Sie all dies auf den „Gürtel“ des Ätna D.O.C. an, der einen vulkanischen Umfang von etwa 120 Quadratkilometern umgibt, mit Expositionen, die vom vollen Süden bis zum vollen Norden und allem dazwischen reichen. Weben Sie dann eine durchschnittliche Niederschlagsmenge, die sechs- bis zehnmal so hoch ist wie die sizilianische Norm, in den Teppich ein, von der ein relevanter Teil während der bei weitem letzten Ernte in Sizilien und tatsächlich einer der letzten in Europa fällt. Nun, vielleicht erscheint dann der paradoxe Vergleich mit einem Burgunder – zu Recht berühmt für die Vielfalt seiner Böden und die gefährlich skurrile Natur seines Klimas – akzeptabler. Wo die Analogie noch mehr fasziniert, liegt im Charakter der Weine. Geschmacklich ist das nicht wirklich ähnlich. Und doch hat man das starke Gefühl, dass sie Geschwister sind. Wenn man sie trinkt, fällt einem unweigerlich eine Ähnlichkeit auf, die tief sitzt und verbindet. Sie haben eine mühelose Art, als ob dieselbe Hand sie gewebt hätte. Raffinierte Finger, die sich geschickt durch Erde und Stein weben und Schatten auf Schatten chromatischer und sensorischer Variationen erzeugen.“  

Marco de Grazia

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